Gemeinsam für Frieden, Gerechtigkeit und für die Menschen in der Ukraine beten – dazu laden die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK), die Evangelische Kirche Schweiz (EKS) sowie die Interkonfessionelle Konferenz (IKK) ein. Zur IKK gehören die drei Berner Landeskirchen und die jüdische Gemeinde Bern. Anlass des Gebets ist der vierte Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar. «Wir wollen beten, dass es irgendwo in diesem langen Krieg einen Raum für die Sehnsucht nach Frieden gibt. Einen Raum für die Stille inmitten des Lärms der Waffen, für die Vernunft inmitten des Wahnsinns der Menschen», heisst es in der Mitteilung von AGCK und EKS.
Ökumenische Feier mit Bischof Gmür
Der Feier stehen Vertreter:innen verschiedener Kirchen vor: der Basler Bischof Felix Gmür, Rita Famos, Präsidentin der EKS, Judith Pörksen als Vertreterin der IKK, der Mennonit Jürg Bräker als Vertreter der Freikirchen sowie Daniel Konrad, Vize-Präsident der AGCK. Ihre Teilnahme zugesagt hätten ausserdem Marie-Louise Beyeler, Präsidentin des Landeskirchenrats Bern, Frank Bangerter, Bischof der christkatholischen Kirche, Christoph Schuler, Pfarrer der christkatholischen Kirche Peter und Paul in Bern und andere, wie AGCK-Präsidentin Anne Durrer auf Nachfrage schreibt.
Von politischer Seite werden Venediktova Iryna, Botschafterin der Ukraine in der Schweiz und in Liechtenstein, und Regierungsrat Christoph Neuhaus teilnehmen (Stand 17.2.).
Ukrainisches Orchester spielt Werke aus der Ukraine
Anlässlich der Feier findet auch ein Benefizkonzert statt: Das Kammerorchester des Konservatoriums von Bachmut (Ukraine) wird Werke ukrainischer Komponist:innen aufführen. Die Heimatstadt der Musiker:innen wurde in den ersten Kriegsjahren weitgehend zerstört. Das Friedensgebet und das Konzert werden in Zusammenarbeit der AGCK mit dem ukrainischen Kulturverein Prostir und dem Verein Ukrainehilfe Bern durchgeführt. sys
Das Friedensgebet findet am 24.2. um 18.30 im Berner Münster statt.