Raphaël Spiga (41) ist seit Februar Leiter des Kompetenzzentrums Kommunikation und digitale Medien der Landeskirche Bern (100 %). Das teilt diese in einem Infomail mit. Spiga soll das Kompetenzzentrum inklusive der neuen Webplattform kathbern.ch in den ordentlichen Betrieb überführen, organisatorisch verankern und entsprechend den Bedürfnissen der katholischen Kirche im Kanton Bern weiterentwickeln, heisst es in der Mitteilung. Spiga folgt auf Charles Martig, der Ende 2025 in Frühpension ging.
Pfarreien und Kirchgemeinden unterstützen
Spiga kommt aus der Kommunikations- und Marketingbranche, er war unter anderem mehrere Jahre bei der Berner Kantonalbank tätig. Zuletzt arbeitete er bei der Geschäftsstelle der Römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung in der Unternehmensentwicklung – «mit Fokus Aufbau/Weiterentwicklung von Strukturen, Projekten und strategischen Themen», wie er auf Nachfrage des «pfarrblatt» schreibt.
Seine Hauptaufgabe sieht er darin, «das Kompetenzzentrum als verlässliche Unterstützungsstelle aufzubauen». Es ginge darum, Pfarreien, Kirchgemeinden und Fachstellen «durch Beratung und Begleitung, praxistaugliche Hilfsmittel und Vorlagen sowie klare Abläufe» im Kommunikationsalltag zu entlasten. Gleichzeitig sollten «zentrale digitale Kanäle wie die neue Webplattform zuverlässig betrieben und weiterentwickelt werden.» Letzteres habe aktuell Priorität. Wann die neue Website kathbern.ch online gehen kann, steht aktuell noch nicht fest. «Wir arbeiten mit Hochdruck daran», so Spiga. Wichtig sei aber «ein stabiler, sauberer Start.»
Kommunikationsbeauftragter der Landeskirche
Parallel dazu arbeitet das Kompetenzzentrum daran, die Pfarreien und Kirchgemeinden bei der praktischen technischen Umsetzung im Alltag im digitalen Bereich immer besser zu unterstützen.
Wie sein Vorgänger Martig ist auch Spiga gleichzeitig Kommunikationsbeauftragter der Landeskirche. Hier sieht er seine Funktion vor allem darin, die Kommunikation in den Pfarreien, Kirchgemeinden und Fachstellen vor Ort «zu unterstützen und zu stärken: mit Beratung, Koordination dort, wo es gemeinsame Grundlagen braucht, und mit einem verlässlichen Betrieb der zentralen Kanäle.» sys