Liebe Leserin, lieber Leser
In Resilienzkursen lernt man, Dinge loszulassen, auf die man keinen Einfluss hat. Wie das gehen kann, wurde an einem Seminar des Bistums Basel für kirchliche Mitarbeitende gezeigt.
Bisweilen ist allerdings handfester Protest angesagt, um Dinge nachhaltig zu verändern. So entstand aus einer Kirchenbesetzung die heutige Berner Beratungsstelle für Sans Papiers.
Widerstand regt sich auch gegen die so genannte «Standortbestimmung» der Schweizer Bischofskonferenz. In Zürich und Luzern wehrt man sich dagegen, dass die Lebensform von Seelsorgenden für die kirchliche Beauftragung (Missio) relevant bleibt. Aus Bern ist bisher kein Gegenwind zu vernehmen.
Mit der Erteilung der «Missio» ist das Bischofsvikariat beauftragt. Im Bistum Basel vertreten der Bischofsvikar und die Regionalverantwortliche Bischof Felix Gmür in verschiedenen Belangen. In Biel kommt es nächstes Jahr zu einem Personalwechsel: Die bisherige Regionalverantwortliche Edith Rey Kühntopf geht in Pension. Ihre Stelle übernimmt Brigitte Glur-Schüpfer per 1. August.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und im neuen Jahr das richtige Gespür dafür, wann Widerstand und wann Loslassen angesagt ist.
Redaktion «pfarrblatt» Bern
Handeln, bevor es zu spät ist
Stress-Situationen gibt es auch im kirchlichen Umfeld. Was führt dazu und wie können Menschen damit umgehen? Eindrücke aus einem Weiterbildungsseminar des Bistums Basels.
Von der Kirchenbesetzung zur Beratungsstelle
Die Besetzung einer Berner Kirche vor 25 Jahren führte zur Einrichtung einer Beratungsstelle für Sans Papiers. Diese unterstütze heute jährlich rund 1000 Menschen.
Privatleben von Seelsorgenden: Viel Gegenwind für die Bischöfe
Enttäuschung, Ärger und Widerstand hat die «Standortbestimmung» der Bischöfe ausgelöst. Betroffene sprechen von Machtmissbrauch. Die Zürcher Kantonalkirche geht in aktiven Widerstand und ändert ihre Anstellungsordnung.
Neue Regionalverantwortliche in Biel
Brigitte Glur-Schüpfer wird ab August neue Vertreterin des Basler Bischofs Felix Gmür in den Kantonen Bern, Jura und Solothurn. Edith Rey Kühntopf geht in Pension.