Schlicht, übersichtlich, adressat:innenorientiert. So kommt die neue Website kathbern.ch daher. Nebst einem ruhigeren Auftritt, der Bildern mehr Raum gibt und auch Weissraum zulässt, zeigt sich vor allem eine neue Perspektive: «Weg von einer primär institutions- und organisationsorientierten Struktur hin zu den Fragen und Bedürfnissen der Menschen», erklärt Raphaël Spiga, Leiter Kommunikation der katholischen Landeskirche Bern, gegenüber dem «pfarrblatt».
Standen im Menüband vorher kircheninterne Begriffe wie «Fachstellen / Organisationen» oder «Landeskirche / Kirchgemeinden», heissen die Buttons jetzt etwa «Angebote» oder «Ich möchte…». Unter dem letztgenannten Button finden die User:innen Fragen zu möglichen Anliegen: «Sie möchten Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen?», «… in die römisch-katholische Kirche eintreten?» oder «Informationen zum katholischen Religionsunterricht?»
Deutsch und Französisch
Neu ist auch der prominent auf der Startseite platzierte «Pfarreifinder». Wer hier die eigene Postleitzahl eingibt, wird zur passenden Pfarrei geführt. Zudem wurde die Plattform für die mobile Nutzung optimiert. Website und Navigation sind auf Deutsch und Französisch verfügbar, anderssprachige Gemeinschaften können laut Spiga ihre Inhalte in ihrer jeweiligen Sprache anbieten.
Im Unterschied zu den Webseiten der Landeskirchen anderer Kantone kommen Pfarreien, Regionen, Fachstellen, Missionen, Kirchgemeinden und kantonale Stellen als Unterseiten im gleichen Layout daher. Durch diese Einheitlichkeit sind sie als «Teile der vielfältigen katholischen Kirche im Kanton Bern» erkennbar, so Spiga.
Pink bleibt Hauptfarbe
Geblieben ist die vorherrschende Farbe Pink. Diese habe sich in den vergangenen Jahren zu einem gut wiedererkennbaren Element von kathbern entwickelt. «Diese Wiedererkennbarkeit wollten wir nicht leichtfertig aufgeben. Die Farbe ist eigenständig, zeitgemäss und unterscheidet sich von vielen klassischen kirchlichen Auftritten.»
Laut Spiga ist der Grundtenor des Feedbacks aus den Pfarreien positiv. «Wir erhalten viel Zustimmung von ganz unterschiedlichen Seiten und spüren, dass viele froh sind über den moderneren Auftritt, die einheitlichere Struktur und die bessere Darstellung auf dem Smartphone.» Pfarreien, Pastoralräume, Missionen, anderssprachige Gemeinschaften, Kirchgemeinden, Fachstellen und kantonale Stellen hätten in den vergangenen Monaten viel Arbeit in die Überarbeitung und Migration ihrer Inhalte investiert. «Für dieses Engagement bin ich sehr dankbar», so Spiga. (sys)