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Judith Furrer leitete die Fachstelle Religionspädagogik während neun Jahren. Foto: Pia Neuenschwander

Judith Furrer verlässt Fachstelle Religionspädagogik

Nach neun Jahren auf der Fachstelle Religionspädagogik geht Judith Furrer ab April beruflich neue Wege.

 

Judith Furrer, seit Anfang 2017 Fachstellenleiterin Religionspädagogik der Landeskirche Bern, verlässt diese Ende März dieses Jahres. Dies teilen Landeskirchenrat und Bischofsvikariat gemeinsam mit. Grund dafür ist eine berufliche Neuorientierung. 

Furrer habe in diesen neun Jahren grosse Veränderungen begleitet und umgesetzt, so etwa die modulare Aus- und Weiterbildung für Katechet:innen (Formodula) oder den Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese (Leruka). Landeskirchenrat Rolf Ammann und Bischofvikar Georges Schwickerath würdigen ihre grosse Fachkompetenz und ihren Willen zu Veränderung und Innovation. 

«Dichte Momente geteilter Spiritualität»

Judith Furrer gefiel die Begleitung von Teams und Pastoralräumen auch in herausfordernden Zeiten. Als Highlight nennt sie auf Nachfrage aber auch «immer wieder dichte und tiefe Momente geteilter Spiritualität», etwa in Kurssequenzen oder Segensfeiern. Herausfordernd war für sie, das Gleichgewicht zu finden «zwischen dem Bestärken, Motivieren und Unterstützen einerseits und dem Anstupsen und der Suche nach Wegen in die Zukunft andererseits.»

Laut Mitteilung wird sie künftig als «Changemanagerin, Prozessbegleiterin und Organisationsentwicklerin tätig sein» und der Kirche als solche verbunden bleiben. Was das konkret bedeutet, war auf Nachfrage nicht zu erfahren.

Bischofsvikariat und Landeskirche werden eine Nachfolge für die Leitung der Fachstelle Religionspädagogik suchen. Wann die Stelle ausgeschrieben wird und wie das genaue Profil aussehen wird, ist derzeit noch offen. Bis zur Neubesetzung ist Bischofsvikar Georges Schwickerath für die Leitung der Fachstelle verantwortlich. (sys)