Liebe Leserin, lieber Leser
Kennen Sie das Kirchenlied «Heilig, heilig, heilig»? Die von Franz Schubert komponierte Melodie wurde als Leitmotiv einer eindrücklichen Inszenierung im Stadttheater Bern gespielt. Das Stück stellt kritische Fragen zum Prozess der Heiligsprechung von Carlo Acutis.
Auch der Film «Mother» wirft unbequeme Fragen auf. Er zeigt die Heilige Mutter Teresa als tatkräftige, aber auch getriebene Persönlichkeit.
Ob Schuberts Lied in das neue Kirchengesangbuch «Jubilate» übernommen wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir wissen aber, dass dieses im Dezember 2028 sowohl als Buch wie als App erscheinen wird.
Heiligkeit dürfte in Zukunft einen schweren Stand haben. Denn laut dem Religionssoziologen Detlef Pollack verstehen sich immer weniger Menschen als religiös oder spirituell.
Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre.
Redaktion «pfarrblatt» Bern
Von Heiligen, Wundern und deren Vermarktung
Die katholische Kirche gibt auf der Bühne des Stadttheaters Bern eine herrliche Lachnummer ab. Doch der Berner Pfarrer Nicolas Betticher rettet ihren Ruf mit Eloquenz und Charme.
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Der Kinofilm «Mother» zeigt die Ambivalenz von Mutter Teresa auf: ihre Tatkraft, ihren Glauben und ihre Getriebenheit. Es ist ein Film, der unbequeme Fragen stellt. Am 29. Januar kommt er in die Kinos.
Singen neu ab Buch, Handy oder Tablet
Das bisherige Kirchengesangbuch hat bald ausgedient. Seit einigen Jahren entwickelt eine Arbeitsgruppe neue Kirchengesangsmedien. Das künftige Buch «Jubilate» wird mit einem digitalen Gottesdienstplaner ergänzt.
Detlef Pollack: «Immer weniger Menschen verstehen sich als religiös oder spirituell»
Die wachsenden Herausforderungen in Beruf, Familie und Freizeit, aber auch die sozialen Medien ziehen die Aufmerksamkeit von Religion, Kirche und Glaube ab.