Da verliert einer alles.
Seinen Besitz.
Seine Kinder.
Seine Gesundheit.
Mit aller Kraft
will er herausfinden,
will er verstehen, will er begreifen,
wieso ihm all das Leid zukommt.
Diskutierend,
austauschend,
sich auseinandersetzend
mit Freunden.
Hadernd,
rechtend,
streitend
mit Gott.
Zum Schluss der Hiobserzählung steht der sonderbare Satz:
«Darum gebe ich auf und tröste mich.»
Es gibt Dinge, die gehen nicht auf.
Es gibt Erlebnisse, die sind nicht zu verstehen.
Es gibt Widerfahrnisse, die lassen sich nicht ergründen.
Im Anerkennen,
dass es Unverfügbares gibt,
dass es Unverständliches gibt,
dass es Unergründliches gibt,
kann ein leiser Trost liegen.