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Foto: www.basilicasanpietro.va/it

Faszination Fátima

Ein Jahr lang war eine gesegnete Statue unterwegs und besuchte viel Pfarreien.

Diakon Peter Daniels, Langnau

Millionen Menschen strömen Jahr für Jahr in den portugiesischen Marienwallfahrtsort, an dem Maria 1917 drei Hirtenkindern erschienen sein soll. 
Es ist der berühmteste Wallfahrtsort Portugals: die kleine Stadt Fátima zwischen den grossen Städten Lissabon und Coimbra. Drei Hirtenkinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahren berichteten 1917, dass ihnen die Gottesmutter Maria erschienen sei.

Die erste Erscheinung fand am 13. Mai statt. Das Ereignis wiederholte sich im Monatsrhythmus über ein halbes Jahr. Durch Mundpropaganda wurden die Kinder und der Ort berühmt. Tausende pilgerten nach Fátima.

Die Verehrung der Mutter Gottes ist ein zentraler Bestandteil der katholischen und orthodoxen Tradition, Maria als Mutter Jesu Christi und Mittlerin zu verehren, aber nicht anzubeten. Sie gilt als Vorbild im Glauben, Fürsprecherin und wird besonders im Mai mit Wallfahrten, dem Rosenkranz und Festen wie Mariä Aufnahme in den Himmel (August) geehrt.

Vor einem Jahr hat Bischof Felix Gmür in Utzenstorf die gesegnete Statue der Mutter Gottes von Fátima (Kopie) in einer feierlichen Aussendungsmesse auf den Weg durch unser Land geschickt. In den vergangenen Monaten besuchte sie als Zeichen der Gegenwart Mariens und als geistlicher Impuls die betende Menschen in vielen Pfarreien. Die Stiftung «Mission Maria» begleitet die Verbreitung der marianischen Spiritualität. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Maria ein Leitstern für unsere Zeit ist, der gerade heute Orientierung, Trost und Hoffnung schenken kann. Maria führt uns zu unserem Ziel Jesus Christus.

Die Faszination von Fátima ist ungebrochen. Viele fühlen sich angezogen von diesem Ort.
Doch was zieht sie an? Ist es die Begeisterung für übernatürliche Vorgänge? Oder das Gefühl, dass Gott an diesem besser erfahrbar wird?

Vielleicht muss man sich einfach selbst auf den Weg machen?