Sie sind da, auch wenn die Hebamme gerade nicht im Raum ist: Frauen, die werdende Mütter vor, während und nach der Geburt eines Kindes begleiten. Sandra Luginbüh-Winkler ist eine dieser «Doulas», die wir aus Anlass des Muttertags besucht haben. Für manche Frauen sei es entscheidend, dass immer jemand da sei, erzählt sie im Beitrag. Denn «allein zu sein, kann Angst auslösen».
Da sein, das wollen auch die Menschen hinter der Telefonnummer 142. Seit dem 1. Mai finden Betroffene und Zeug:innen mutmasslicher Straftaten hier eine erste Anlaufstelle. «Wir klären zuerst: Ist die Situation akut? Braucht es sofort Hilfe?», erzählt eine Mitarbeiterin im Beitrag. «Dass jemand abnimmt und die Betroffenen ernst nimmt, kann bereits entlasten.»
Wie wichtig dies ist, zeigt eine Probephase im Kanton Bern: 340 Anrufe gingen hier innerhalb von sechs Monaten abends, nachts oder an Wochenenden ein.
Einen «guten Boden» in schwierigen Zeiten hat die tägliche Meditation den Menschen bereitet, die an den «Grossen Exerzitien im Alltag» teilgenommen haben. Im Beitrag erzählen einige von ihnen, wie biblische Texte für sie zur Lebenshilfe wurden.
Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Sylvia Stam, «pfarrblatt»-Redaktorin