Liebe Leserinnen und Leser
Die Schweizer Bischöfe haben den Umgang mit Assessments für angehende Seelsorgende präzisiert. Offen bleibt aber, wie damit wirkungsvoll Missbräuche verhindert werden können.
Dass Erneuerung nicht nur Kontrolle, sondern auch neue Perspektiven braucht, zeigt eine aktuelle Studie. Sie kommt zum Schluss, dass Frauen in Führungspositionen die Kirche verändern: Sie fördern Partizipation, stärken gemeinsame Verantwortung und setzen neue pastorale Impulse. Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass Frauen im bestehenden System weiterhin an Grenzen stossen.
Wie wichtig Widerspruch und Mut in der Kirchengeschichte sind, erinnert schliesslich der Beitrag über zwölf rebellische Nonnen. Er erzählt von Frauen, die sich nicht mit starren Strukturen zufriedengaben, sondern aus ihrem Glauben heraus Reformen anstiessen.
Wir wünschen Ihnen anregende Lektüre
Redaktion «pfarrblatt» Bern
Wachheit als fromme Alternative zum Schlaf
Christoph Ribbat ist aufgestanden, um ein Buch über das Aufwachen zu schreiben. Wir haben ihm, mehr oder weniger ausgeschlafen, ein paar Fragen gestellt.
Missbrauchsprävention: Bischöfe präzisieren Umgang mit Assessments
Seit rund einem Jahr werden angehende Seelsorger:innen auf ihre Eignung für den Beruf geprüft. Nun haben die Schweizer Bischöfe festgelegt, wie mit den Resultaten der Assessments umzugehen ist. Ausserdem werden die Tests auf Seelsorgende aus dem Ausland ausgeweitet.
Studie: Frauen in Führungspositionen verändern die Kirche
Frauen in Führungspositionen der Kirche sorgen für mehr Partizipation, gemeinsame Verantwortung und neue Impulse in der Pastoral. Das zeigt eine aktuelle Studie.
Zwölf rebellische Nonnen
Erinnerung an zwölf Ordensschwestern, die gegen Vorgesetzte aufbegehrten, gegen Missstände kämpften und für ihre Ideale eintraten – früher ebenso wie heute.