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Das Zölibat ist ein viel diskutiertes Thema, allerdings ist die offizielle Lehre klar. Foto: unsplash

«Alle römisch-katholischen Priester müssen zölibatär leben»

Mythos oder Wahrheit? - Unsere aktuelle Jahresserie klärt Fragen rund um die katholische Kirche.


Das stimmt: In der römisch-katholischen Kirche verpflichten sich Priester zum Zölibat – das heisst, sie leben ehelos und verzichten auf sexuelle Beziehungen. 

Diese Regel gilt in der lateinischen Kirche, die den grössten Teil der katholischen Kirche ausmacht. In einigen katholischen Ostkirchen ist es jedoch möglich, dass verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden. Auch gibt es einzelne Ausnahmen, etwa wenn verheiratete Geistliche aus anderen christlichen Konfessionen zur katholischen Kirche übertreten und dort als Priester tätig werden. 

Das Zölibat ist ein viel diskutiertes Thema. Immer wieder wird gefragt, ob diese Lebensform heute noch zeitgemäss ist – vor allem im Zusammenhang mit Einsamkeit, Doppelleben oder Missbrauchsskandalen. 

Die offizielle Lehre ist klar – in der Praxis zeigt sich jedoch ein komplexes und auch innerkirchlich umstrittenes Bild. 


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